Über die Organisation
Das Projekt „Gründerinnen fördern grüne Wirtschaft“ (gfgw-bga) ist eine Initiative, die darauf abzielt, die Verwirklichungschancen von Gründerinnen mit nachhaltigen Geschäftsmodellen signifikant zu verbessern. Frauen gelten oft als Pionierinnen der Nachhaltigkeit und verbinden unternehmerische Selbstständigkeit nicht nur mit ökonomischem Erfolg, sondern auch mit gesellschaftlicher Verantwortung und einem bewussten Umgang mit globalen Ressourcen. Angesichts des tiefgreifenden Wirtschaftswandels, der durch Themen wie Kreislaufwirtschaft, Sustainable Finance, Energie- und Verkehrswende sowie soziale Innovationen erforderlich ist, fördert das Projekt neue Geschäftsideen, die sowohl profitabel als auch ganzheitlich nachhaltig sind und somit neue Wirtschaftsweisen begründen.
gfgw-bga verzahnt dafür Expertisen aus den Bereichen Nachhaltigkeit, Gründung, Digitalisierung und Gleichstellung, unter anderem durch Hearings zur Identifizierung relevanter Themenstellungen und Einflussfaktoren. Die daraus resultierenden Erkenntnisse werden ausgewertet, um neue Förderideen zu entwickeln. Zudem erprobt das Projekt handlungsorientierte Ansätze in sogenannten „Experimentierräumen“ in vier Modellregionen Deutschlands, um Gelingenschancen für Gründerinnen zu steigern und nachhaltige Geschäftserfolge zu sichern.
Die Ergebnisse des Projekts werden in konkrete Handlungsempfehlungen für Multiplikatorinnen und Multiplikatoren aus Wirtschaft, Wissenschaft und Politik übersetzt. Das übergeordnete Ziel ist die Verbesserung der bestehenden Unterstützungsangebote und die Etablierung einer gründerinnenfreundlicheren Wirtschaftsförderkultur in Deutschland. Die Durchführung erfolgt durch die bundesweite gründerinnenagentur (bga) im Verbund mit bga-Regionalverantwortlichen und wird durch das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMBFSFJ) gefördert.


